Erleben, was verbindet.

Singles der Woche – Auf und davon

Turbulent geht es diese Mal in den Singles der Woche zu. Selig brennen mit ihrer Jugendliebe durch, während Prinz Pi und Janice von ebendieser verlassen wurden. Noah Cyrus versucht sich in alternativen Ansätzen zur Trennungsbewältigung, OK Kid vermissen die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft und Macklemore und Kesha blicken auf die guten, alten Zeiten zurück. 

Prinz Pi „Letzte Liebe“
Das Ende der Ewigkeit

Prinz Pi, das ist Deutschrap in seiner elegantesten Form. Nach einem kurzen Ausflug zurück zu seinen musikalischen Wurzeln als Prinz Porno ist er nun mit „Letzte Liebe” als Vorgeschmack auf sein viertes Album zurück. Herzschmerz als Thematik, die jeder nachvollziehen kann, verpackt in clevere Metaphern. Die Ballade des Berliner HipHop-Virtuosen kommt pathetisch, aber nicht kitschig daher. Pi meistert den Drahtseilakt der deutschsprachigen Texterei mit Bravour.

Selig „Nimm mich so wie du bist“
Marmor, Stein und Eisen bricht

Ein pikantes Thema, dem sich Selig in ihrer neuen Single „Nimm mich so wie du bist“ widmen: eine Frau, die am Tag ihrer Hochzeit mit einer Affäre durchbrennt. Der Song ist ein Vorbote auf das neue Album der vier Hamburger.

Noah Cyrus feat. XXXTentacion „Again”
Zwischen Reue und Rache

Man weiß erst zu schätzen, was man hatte, wenn man es nicht mehr hat. Das weiß auch Noah Cyrus und verarbeitet die Thematik in ihrem neuen Song „Again“, indem sie mit ihrem Ex abrechnet. Unterstützung bekommt sie dabei von dem amerikanischen Rapper XXXtentaction, mit dem ein verträumtes Pop-Duett mit eingängiger HipHop-Note entstanden ist.

Janice „Black Lies”
Weinen und tanzen

Electro-R’n’B in einem düster-verführerischen Gewand: so kommt „Black Lies“, die neue Single der schwedischen Popdiva Janice daher. Intim und stimmgewaltig zugleich, mit tiefen Bässen auf schweren Beats, das ist der Sound, der Janices emotionale Lyrics perfekt untermalt. Eine facettenreiche Trennungshymne, die sogar Lust macht zu tanzen.

OK Kid „Warten auf den starken Mann”
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen

Trump, Le Pen oder die Nachwehen der Bundestagswahl – OK Kid liefern mit ihrem neuen Song „Warten auf den starken Mann“ den richtigen Kommentar auf das postfaktische Zeitalter. Die drei Kölner schauen dabei über den politischen Tellerrand hinaus und thematisieren eine abstrakte Angst, die sich durch weite Teile der Gesellschaft zieht.

Macklemore feat. Kesha „Good Old Days”
Hymne auf die Nostalgie

Macklemore ist ein Garant für Gute-Laune-Hits, da macht auch sein neuer Track „Good Old Days“ keine Ausnahme. Mit einer ordentlichen Portion Besonnenheit und Dankbarkeit lässt der US-Rapper seine Jugend Revue passieren. Gefühlvolle Gesangs-Unterstützung gibt es von Kollegin Kesha. Auch wenn der Song nicht so nach vorne geht, wie man das sonst von Macklemore kennt, schwingt in Text und Melodie ein ganz besonderer Spirit mit: Nostalgie in ihrem besten Sinn.

Charlotte Gainsbourg „Deadly Valentine”
Multiple Sinnlichkeit

Nach acht Jahren Schaffenspause ist Charlotte Gainsbourg zurück. Mit ihrem neuen Song „Deadly Valentine“ liefert sie bereits den zweiten Appetizer auf ihr neues Studioalbum, welches Mitte November erscheint. Das Stück ist Sound-Diversität in ihrer sinnlichsten Form; beginnend mit hypnotisierenden Bass-Loops und gleißenden Synthesizern, gefolgt von schwelgerischen Klavierakkorden und fragilen Streichern, und schließlich komplettiert von Gainsbourgs charakteristisch flüsterndem Gesang. 

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