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Erleben, was verbindet.

Singles der Woche: Spiel des Lebens

Wie wir unser Leben gestalten, ist uns selbst überlassen, auch wenn man von Schicksalsschlägen leider nicht verschont bleibt und andere Vorkommnisse ihren Weg in jedermanns Leben finden. BØRNS und Tocotronic lassen Erinnerungen unserer Adoleszenz aufleben, während Dua Lipa uns die erste Trennung wieder vor Augen führt und Rag’n’Bone Man sich seinen düsteren Gedanken über den Tod hingibt. 

The Killers „Rut“
Festgefahren

Liebe und Zuneigung sind wichtig - vor allem im Kindesalter. Was passiert, wenn es Menschen in jungen Jahren daran mangelt oder sie anderen traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind, führt uns Brandon Flower, Frontmann der Rock-Band The Killers vor Augen. Der Song „Rut“ erschien auf ihrem 2017 veröffentlichten Album „Wonderful Wonderful“ und gibt anhand der Geschichte von Flowers Frau einen Einblick in die Realität von Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen.

Tocotronic „Electric Guitar”
Pickel zwischen Pop-Rock

Mit Dirk von Lowtzow, dem Sänger von Tocotronic, reisen wir zurück in seine (und unsere) Pubertät, in die Zeit, als Kopfchaos, Selbstfindung und erste sexuelle Erfahrungen stattfanden. Gleichzeitig ist der Song ein Geburtstagslied zum Hundertjährigen der elektrischen Gitarre, die wegbereitend für die Entwicklung von Tocotronic in den letzten 25 Jahren war. Das bald erscheinende Album der Hamburger Band „Die Unendlichkeit“ nimmt uns nicht nur mit in seine Jugend, sondern liefert uns viele Einblicke in Lowtzows Leben: Es ist eine biografische Platte, die mit jedem Song etwas über den Sänger lehrt.

BØRNS feat. Lana Del Rey „God Save Our Young Blood”
Fast erwachsen

Abhauen, anders leben, eigene Entscheidungen treffen, sich verlieben - davon handelt der Song „God Save Our Young Blood“, auf dem die ätherischen Stimmen von Lana Del Rey und BØRNS über Synth-Pop-Beats zusammenfinden. Er klingt wie eine Hymne für alle Jugendlichen in Aufbruchsstimmung und für die, die bereits losgezogen sind. „Blue Madonna“ ist das zweite Album von BØRNS und greift den zeitlosen, verträumten Sound auf, der bereits seine Debüt-Platte „Dopamine“ gekennzeichnet hat.

Jack White „Connected By Love“
Blut ist dicker als Wasser

The White Stripes gibt es schon seit 2011 nicht mehr. Ein kleiner Trost ist, dass Jack White weiterhin als Solo-Künstler agiert und seine Liebe zum Blues-Rock noch immer pflegt. Mit „Boarding Beach House“ erscheint im März die dritte Solo-Platte des Künstlers. Erstmals holte er sich Unterstützung von dem Gospel-Trio The McCray Sisters, die auch in dem Song „Connected By Love“ zu hören sind. Das Video zum Song betont zwischen tagtäglichen Reizüberflutungen, äußeren Einflüssen und hormonellen Schwankungen die Wichtigkeit von Familie als Stütze.

Troye Sivan „My My My“
Kopf verdreht

Während Troye Sivan sich lasziv in sämtlichen Ecken eines verlassenen Industriegebäudes räkelt und hier und da exzentrisch durch die Straßen zieht, sinniert er über seinen Herzensmann. Den 22-jährigen Sänger hat es ganz offensichtlich ziemlich erwischt, und er scheut sich nicht davor, das sehr offensiv preiszugeben. Es ist die erste Single aus seinem bevorstehenden Album, dessen Name und Erscheinungsdatum uns bislang noch verschwiegen wurden. Eins ist allerdings klar: Troye Sivan ist im letzten Jahr ganz schön erwachsen geworden.

Dua Lipa „IDGAF“
Kampf der Gefühle

Blau gegen Orange, Stärke gegen Schwäche: Zwar wirkt Dua Lipa ganz schön brüsk, wenn sie ihrem Verflossenen verkündet, dass sie endgültig über ihn hinweg sei. Allerdings lässt das Video durchblicken, dass sie sich ihrer Sache doch nicht ganz so sicher ist. Im Clip zu „IDGAF“ kämpfen Lipas starke und schwache Seite gegeneinander und ringen darum, welche Entscheidung denn nun die richtige sei - ihrem Ex-Freund den Rücken zu kehren oder ihm doch vergeben. Sie ist die erste britische Künstlerin aller Zeiten, die fünf Nominierungen bei den Brit-Awards erhielt und positioniert sich damit erneut als eine der heißesten Newcomerinnen.

Black Eyed Pes „Street Livin“
Gegen das System

„What’s wrong with the world, mama?“, sangen Black Eyed Peas schon 2003, als ihr Hit „Where Is The Love“ mit reichlich Sprachgewalt elende politische und gesellschaftliche Umstände kritisierte. Nach mehreren banalen Ohrwürmern und einem kleinen unnötigen Umweg in schrammeligen Elektro-Pop scheinen Black Eyed Peas den Weg zurück zu ihren Wurzeln gefunden zu haben. Sie kehren zu dritt zurück, ohne Fergie, und kommentieren hitzige Debatten, die vor allem im Zuge der Präsidentschaft Donald Trumps an Brisanz gewonnen haben: Rassismus, Polizeigewalt, Einwanderungsgesetze und Umgang mit Schusswaffen.  

Rag’n’Bone Man „Die Easy“
Monochrom

Nicht nur musikalisch, sondern auch in seinem Video hält Rag’n’Bone Man es schlicht: Ein simples Schwarzweiß-Video, in dem nichts zu sehen ist außer der Sänger selbst, wie er bedrückt am Mikrofon steht und seinen Gedanken über den Tod freien Lauf lässt. Kein Beat ist zu hören, keine instrumentale Untermalung vernehmbar: „Die Easy“ ist ein zweieinhalbminütiges A-capella-Stück, bei dem sich der britische Blues- und Soul-Sänger einzig und allein auf seine kraftvolle Stimme verlässt. Der Song erschien auf seinem Album „Human“, das auch die gleichnamige Hitsingle beinhaltete. 

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